Rückblick auf die letzten Konzerte

Weihnachtskonzerte in Willisau und Ettiswil

Einmal mehr war das Weihnachtskonzert der Musikschule vom 3. Dezember in der kath. Pfarrkirche Willisau sehr stimmungsvoll. Ein Klarinettenensemble eröffnete das Konzert mit einem feierlichen Divertimento von Mozart. Musikantisch war ein Panflötenvortrag von Severin Matter. Ein mittelalterliches Weihnachtsfestival der Gesangsschüler, begleitet von einem Instrumentalensemble füllte den Kirchenraum auf festliche Weise. Nach einem Intermezzo des Saxophonquartetts gab der Kinder- und Jugendchor, zum Teil unterstützt durch die Gesangsklasse,  mit sichtlicher Begeisterung einen Querschnitt durch verschiedenste Weihnachtslieder. Meditativ wirkte schliesslich der Vortrag von drei Marimbaphonisten. Der langanhaltende Applaus war herzlich und zeigte, dass die Musik  den Weg auch in die Herzen der Zuhörenden fand. 

 

Nicht minder überzeugend war das Adventskonzert in Ettiswil. Gitarristen und Streicher eröffneten mit gepflegter Ensemblemusik. Das Herbstlied des Klarinettenduos war stimmungsvoll. Gleich mehrere Blechbläserensembles wussten zu überzeugen, wobei ein  Quartett  den unverwüstlichen "Rudolf" ganz besonder schön zum Swingen brachte. Einige Pianisten spielten mit erstaunlicher  Ruhe ihre ersten Stücke. Festlich ertönte Lea Zemps Trompetenstück, während die Perkussionisten ein gelungenes Arrangement von "When you believe" vortrugen. Grosse Ausstrahlung hatte das "Christmas Festival" der Gesangsschüler und mäuschenstill wurde es schliesslich, als Johanna Duss mit einem ergreifenden Wiegenlied die dankbaren Zuhörer mit auf den Heimweg nahm. 

 

Herzlichen Dank an alle mitwirkenden Musikschüler und -schülerinnen, aber auch an die zahlreich beteiligten Lehrpersonen. 

11. Solo- und Ensemblewettbewerb 11.Nov 17

Der 11. Solo- und Ensemblewettbewerb der Musikschule Region Willisau ist vorbei. Mit über 100 Mitwirkenden war er rekordverdächtig. Doch auch die Zuhörenden waren es!. Vor allem bei den Ensemblewettbewerben und den Vorträgen in der Kategorie Rock und Jazz war die Aula der Kantonsschule zum Bersten voll. Die hohen Punktzahlen zeigen, dass auch die Jury von der hohen Qualität der Vorträge überzeugt war. Noch nie hätte er einen Wettbewerb mit einer solchen Vielfalt an Vorträgen - von klassisch bis volkstümlich, von Jazz bis Rock miterlebt, meinte ein beeindruckter Zuschauer. Tatsächlich war es dieses Nebeneinander verschiedener Stile, welche dem Wettbewerb den Stempel aufdrückten. Alle hätten einen Pokal verdient, denn alle Beteiligten überzeugten durch eine gute und seriöse Vorbereitung. So waren alle musikalischen Beiträge auf einem guten Niveau, zahlreiche waren in jeder Hinsicht überzeugend und nicht wenige schlichtweg hervorragend. 

Ranglisten vom 11. Solo- und Ensemblewettbewerb

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Solisten 1. Kategorie
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Solisten 2. Kategorie
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Duos
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Ensembles
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Bands
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Konzert der instrumentalen Grundschule

In Ettiswil und Willisau fanden in den letzten Wochen drei Konzerte der instrumentalen Grundschule statt. Jeweils rund 50 Blockflötenspieler und Xylophonistinnen standen pro Konzert auf der Bühne und spielten zum Teil gemeinsam, zum Teil aufgeteilt nach Spieljahr. Das Niveau war wiederum beeindruckend, der Gesamtklang mit Klavier und Schlagwerk erfreulich ausgewogen. Dass es möglich ist, konzentriert ans Werk zu gehen und trotzdem Spass zu haben, zeigen die folgenden Bilder. Das Publikum zeigte sich begeistert ob der Vielfalt an Melodien und dem rhythmisch exakten  Zusammenspiel. Hier waren - bei Schülern und Lehrpersonen - Teams am Werk! Leider sind von Ettiswil keine Bilder vorhanden. 

Mary Poppins

Während über einer Stunde unterhielt der Kinder- und Jugendchor Willisau unter der Leitung von Urs Mahnig das Publikum mit dem Musical Mary Poppins. Mary Poppins wirkte als überzeugende Nanny, ihr Kollege Bert strahlte eine beeindruckende Natürlichkeit aus und jedermann merkte, dass für den böllernden Admiral die Zeit ablief. Die Kaminfeger waren linkisch, die Tiere verspielt, während die Vogelfrau eine grosse Ruhe ausstrahlte. Schliesslich überzeugten die beiden Kinder Jane und Michael und ihre Eltern, Mr. und Mrs. Banks. Ihre grosse Bühnenpräsenz und ihr Mimenspiel waren beeindruckend. 

 

Der Chor sang bestechend sauber. Die Textverständlichkeit und der ausgewogene Chorklang waren verblüffend. Dies galt für die Lieder, welche original vom Musical stammten, aber auch für einige zusätzliche Songs, welche zum Teil solistisch, zum Teil nur von den älteren Sängerinnen gesungen wurden. Überzeugend auch das Blockflötentrio und die Band, welche routiniert und gutem musikalischem Gespür zu einem beeindruckenden Musicalerlebnis beitrugen.

 

Kulissen und Lichtregie trugen das ihre zu einer märchenhaften Inszenierung bei, welche buchstäblich alle Sinne ansprach. 

Palmsonntagskonzert 2017

 Die zahlreichen Konzertbesucher wurden für ihr Kommen reichlich entschädigt: Rund 30 Musikschüler und –schülerinnen wussten mit ihrem musikalischen Spiel zu beeindrucken.

 Ensembles und Solisten

 Leichtfüssig spielte das Streicherensemble eine Gavotte, tänzerisch gestaltete ein Klarinettenensemble drei traditionelle israelische Volkslieder und ausdrucksstark erklang ein „Halleluja“ des Gesangsensembles. Überzeugend gestalteten die zahlreichen Solisten ihre Auftritte. Die Barockmusik, sei es auf dem Cembalo oder auf dem Marimbaphon überzeugte mit einer differenzierten Phrasierung. Oboe und Gitarre beeindruckten mit ihrem gepflegten, durchgestalteten Zusammenspiel und die jungen Blockflötistinnen bestachen mit ihrem fein abgestimmten Programm. Klangschön schliesslich die Trompeten. Gleich mehrere Solisten beeindruckten mit einer bereits stupenden Technik. Ungarische Weisen, ob auf der Violine oder dem Xylophon, wurden mit viel Schwung vorgetragen. Mit schönem Ton gestalteten Panflöten- und Querflötenspieler ihre eingängigen Melodien.

 Hohes Niveau

Alle jungen Musikanten und Musikantinnen hätten es verdient, mit Namen aufgeführt zu werden, wies doch das Konzert ein durchgehend  hohes Niveau auf. Erfreulich auch, dass die stupende Virtuosität sich immer in den Dienst der Musik stellte. Dass dies nur dank engagierten Musikschülern und kompetenten Musiklehrpersonen möglich ist, darf an dieser Stelle wieder mal hervorgehoben werden.

 Wettbewerbsgewinner

 Am Konzert traten mit Simon Schnyder, Posaune, und Lea Zemp, Cornet, zwei jugendliche Musiker auf, welche am 25. Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerb vor zwei Wochen in ihren Alterskategorien den ersten Preis erspielten. Zu Recht, beeindruckten doch beide mit runder Tongebung, einer grundsoliden Intonation und einer stupenden Technik. Das aufmerksame Publikum spendete immer wieder begeisterten Applaus. Dass nie Langeweile aufkam, lag an der grossen instrumentalen und gesanglichen Vielfalt und den beeindruckenden Vorträgen. Einweiteres Highlight der Musikschule Region Willisau!

Jazzmatinée 2017

Wiederum war der Konzertsaal der Musikinstrumentensammlung Willisau bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Zuhörenden wurden nicht enttäuscht und kamen in den Genuss eines peppigen und abwechslungsreichen Konzertes. Dass man sich um den Bandnachwuchs keine allzu grossen Sorgen machen muss, zeigten gleich zu Beginn die "Christen Brothers", mit beherzten Soli des Gitarristen. Die Sängerinnen überzeugten mit zwei feinen Balladen, während Simon Achermann am Schlagzeug gleich mehrere Veloklingeln buchstäblich zum Klingen brachte. Backbone riss das Publikum mit vielschichtigen Rhythmen auf Plastikkübeln mit, währenddem  Severin Affolter und Mauro Hodel u.a. mit einem Stück von Django Reinhardt den begnadeten Gitarristen aufleben liessen. Manches Herz der 68er - Grossväter und Grossmütter - schlug höher beim unverwüstlichen "I love Rock'n'Roll" der Serious Bulls. Nicht zuletzt bei ihnen zeigte sich, wie überzeugend eine Band nach mehrjähriger Bande-rfahrung tönen kann. Muttertagsständchen? Wohl eher Muttertagskonzert - und gelungen zudem!

 

Fotos: Viktoria Meier