Rückblick

Konzert der instrumentalen Grundschule

In Ettiswil und Willisau fanden in den letzten Wochen drei Konzerte der instrumentalen Grundschule statt. Jeweils rund 50 Blockflötenspieler und Xylophonistinnen standen pro Konzert auf der Bühne und spielten zum Teil gemeinsam, zum Teil aufgeteilt nach Spieljahr. Das Niveau war wiederum beeindruckend, der Gesamtklang mit Klavier und Schlagwerk erfreulich ausgewogen. Dass es möglich ist, konzentriert ans Werk zu gehen und trotzdem Spass zu haben, zeigen die folgenden Bilder. Das Publikum zeigte sich begeistert ob der Vielfalt an Melodien und dem rhythmisch exakten  Zusammenspiel. Hier waren - bei Schülern und Lehrpersonen - Teams am Werk! Leider sind von Ettiswil keine Bilder vorhanden. 

Mary Poppins

Während über einer Stunde unterhielt der Kinder- und Jugendchor Willisau unter der Leitung von Urs Mahnig das Publikum mit dem Musical Mary Poppins. Mary Poppins wirkte als überzeugende Nanny, ihr Kollege Bert strahlte eine beeindruckende Natürlichkeit aus und jedermann merkte, dass für den böllernden Admiral die Zeit ablief. Die Kaminfeger waren linkisch, die Tiere verspielt, während die Vogelfrau eine grosse Ruhe ausstrahlte. Schliesslich überzeugten die beiden Kinder Jane und Michael und ihre Eltern, Mr. und Mrs. Banks. Ihre grosse Bühnenpräsenz und ihr Mimenspiel waren beeindruckend. 

 

Der Chor sang bestechend sauber. Die Textverständlichkeit und der ausgewogene Chorklang waren verblüffend. Dies galt für die Lieder, welche original vom Musical stammten, aber auch für einige zusätzliche Songs, welche zum Teil solistisch, zum Teil nur von den älteren Sängerinnen gesungen wurden. Überzeugend auch das Blockflötentrio und die Band, welche routiniert und gutem musikalischem Gespür zu einem beeindruckenden Musicalerlebnis beitrugen.

 

Kulissen und Lichtregie trugen das ihre zu einer märchenhaften Inszenierung bei, welche buchstäblich alle Sinne ansprach. 

 

 

 

Strassenmusik Ettiswil

Sollten einige besorgte Mütter festgestellt haben, dass in letzter Zeit einiges Küchengerät fehlte, so war es wahrscheinlich bei der letzten Strassenmusik in Ettiswil im Einsatz, wie folgende Bilder unter Beweis stellten. Doch auch Bands, Keyboarder, Schlagzeuger und Brassbands unterhielten die gut gelaunten Zuhörenden. 

Jazzmatinée 2017

Wiederum war der Konzertsaal der Musikinstrumentensammlung Willisau bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Zuhörenden wurden nicht enttäuscht und kamen in den Genuss eines peppigen und abwechslungsreichen Konzertes. Dass man sich um den Bandnachwuchs keine allzu grossen Sorgen machen muss, zeigten gleich zu Beginn die "Christen Brothers", mit beherzten Soli des Gitarristen. Die Sängerinnen überzeugten mit zwei feinen Balladen, während Simon Achermann am Schlagzeug gleich mehrere Veloklingeln buchstäblich zum Klingen brachte. Backbone riss das Publikum mit vielschichtigen Rhythmen auf Plastikkübeln mit, währenddem  Severin Affolter und Mauro Hodel u.a. mit einem Stück von Django Reinhardt den begnadeten Gitarristen aufleben liessen. Manches Herz der 68er - Grossväter und Grossmütter - schlug höher beim unverwüstlichen "I love Rock'n'Roll" der Serious Bulls. Nicht zuletzt bei ihnen zeigte sich, wie überzeugend eine Band nach mehrjähriger Bande-rfahrung tönen kann. Muttertagsständchen? Wohl eher Muttertagskonzert - und gelungen zudem!

 

Palmsonntagskonzert

 Die zahlreichen Konzertbesucher wurden für ihr Kommen reichlich entschädigt: Rund 30 Musikschüler und –schülerinnen wussten mit ihrem musikalischen Spiel zu beeindrucken.

 Ensembles und Solisten

 Leichtfüssig spielte das Streicherensemble eine Gavotte, tänzerisch gestaltete ein Klarinettenensemble drei traditionelle israelische Volkslieder und ausdrucksstark erklang ein „Halleluja“ des Gesangsensembles. Überzeugend gestalteten die zahlreichen Solisten ihre Auftritte. Die Barockmusik, sei es auf dem Cembalo oder auf dem Marimbaphon überzeugte mit einer differenzierten Phrasierung. Oboe und Gitarre beeindruckten mit ihrem gepflegten, durchgestalteten Zusammenspiel und die jungen Blockflötistinnen bestachen mit ihrem fein abgestimmten Programm. Klangschön schliesslich die Trompeten. Gleich mehrere Solisten beeindruckten mit einer bereits stupenden Technik. Ungarische Weisen, ob auf der Violine oder dem Xylophon, wurden mit viel Schwung vorgetragen. Mit schönem Ton gestalteten Panflöten- und Querflötenspieler ihre eingängigen Melodien.

 Hohes Niveau

Alle jungen Musikanten und Musikantinnen hätten es verdient, mit Namen aufgeführt zu werden, wies doch das Konzert ein durchgehend  hohes Niveau auf. Erfreulich auch, dass die stupende Virtuosität sich immer in den Dienst der Musik stellte. Dass dies nur dank engagierten Musikschülern und kompetenten Musiklehrpersonen möglich ist, darf an dieser Stelle wieder mal hervorgehoben werden.

 Wettbewerbsgewinner

 Am Konzert traten mit Simon Schnyder, Posaune, und Lea Zemp, Cornet, zwei jugendliche Musiker auf, welche am 25. Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerb vor zwei Wochen in ihren Alterskategorien den ersten Preis erspielten. Zu Recht, beeindruckten doch beide mit runder Tongebung, einer grundsoliden Intonation und einer stupenden Technik. Das aufmerksame Publikum spendete immer wieder begeisterten Applaus. Dass nie Langeweile aufkam, lag an der grossen instrumentalen und gesanglichen Vielfalt und den beeindruckenden Vorträgen. Einweiteres Highlight der Musikschule Region Willisau!

Weihnachtskonzert Willisau

Besinnliche südamerikanische Weihnachtsmusik spielten die Panflöten, während ein Perkussionsensemble einen in der Tat wilden und imposanten Sleigh Ride (Schlittenfahrt) unfallfrei hinlegte. Klavierschülerinnen setzen sich für einmal an die Orgel und interpretierten Barockmusik von J. S. Bach - ein gelungenes Experiment. Im wahrsten Sinn gewaltig ertönten 16 Posaunen und ein Gesangsensemble sang klangschön ein "Pueri concinite". Eher meditative  Farbtupfer streuten eine Querflötistin und das Streicherensemble Moderato bei. Schliesslich betrat im zweiten Teil der Kinder- und Jugendchor mit einem Begleitorchester aus Blockflöten und Streichern den Chorraum, zum Teil verstärkt durch einige Gesangsschüler. Das  abwechslungsreiche Programm - mal sangen alle, mal ein Ensemble, mal begleitete das ganze Orchester, mal nur das Klavier -  war facettenreich und reichte von einem fulminanten "little Light" zu einem innigen "Überem Näbelmeer". Ein eindrucksvoller Schlusspunkt eines festlichen Konzertes mit etlichen Sternstunden - weihnächtlich eben! 

Fotos: Viktoria Meier

Adventskonzert Ettiswil

Stimmungsvoll und abwechslungsreich war das diesjährigen Adventskonzert der Musikschule. Solisten und Ensembles wechselten sich in bunter Reihenfolge ab. Sie interpretierten traditionelle Weihnachtslieder und versprühten einen Hauch von "American Christmas". Streicher- und Gitarrenklänge waren zu hören. Ein Schwyzerörgeliensemble musizierte mit Blechbläsern, moderne Christmassongs ertönten auf den Tasteninstrumenten, spanische Weihnachtsmusik interpretierten die Klarinettisten, während eine Sängerin einen gelungenen musikalischen Abstecher in den Bereich von Rock und Pop unternahm. Es waren allesamt gut vorbereitete Vorträge, welche das Publikum mit wohlwollendem Applaus bedachte.  Die eingefügten Bilder geben einen kleinen Eindruck von der Vielfalt der musikalischen Darbietungen.

Kinderkonzert mit Superman

Filmmusik war das Thema des diesjährigen Kinderkonzertes mit der Stadtmusik  und der Startup Band Willisau unter der Leitung von Stephan Schrag. Beide Formationen boten mit  Titelmelodien verschiedenster Filme einen unterhaltsamen Querschnitt durch 50 Jahre Filmgeschichte. Abwechslungsreich und vielfältig instrumentiert waren die Stücke der Startup Band, klangvoll der Auftritt der Stadtmusik mit gegen 40 Strings. Und da waren doch noch dieser Superman mit seiner Hanni, welche auf der Suche nach dem gestohlenen Schatz durchs ganze Städtchen rannten. Für einmal hatten die Piraten zum Glück kurze Beine und mussten sich im letzten Moment vom Superman Fläschesepp geschlagen geben. Doch welche Kostbarkeiten verbargen sich denn in dieser schweren Kiste? Klein und Gross - die Halle war fast ganz besetzt - warteten gespannt auf die Auflösung des Rätsels.

Wer sich die Bilder des einmal mehr kindsgerecht aufgemachten Konzertes ansieht, wird's unschwer erfahren!

Kinder- und Jugendchor Willisau mit köstlichem Volltreffer

König Keks liebt und isst ausschliesslich Süsses. Zum St. Krokantius-Tag erwartet er sehnsüchtig seinen Sohn Prinz Nougat. Doch statt mit zuckersüssen Rezepten kommt er mit der "scharfen" Oliva Pfefferkorn von den Chili-Inseln nach Hause, sehr zum Unbill seiner königlichen Eltern. Doch es kommt, wie es kommen muss: Die beiden Verliebten setzen sich gegen allen Unbill durch, denn süss und scharf ergänzen sich doch eigentlich prima. Dem Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Urs Mahnig gelang es einmal mehr, ein musikalisch anspruchsvolles Musical fantastisch in Szene zu setzen. Spannend wie die Geschichte war auch die Musik. Einfühlsam, aber auch energisch, führte die "König Keks-Band", bestehend aus Berufsmusikern, sowie einem Blockflötentrio die jungen Sängerinnen und Sänger. Eingängige Melodien, köstliche Dialoge,  gepaart mit herzhaftem Spiel und Gesang machten die Aufführung zu einem Erlebnis. Mit dem farbenfrohen Bühnenbild der 3. ORST Willisau und den wunderschönen Kostümen wurde die Aufführung auch zu einem eigentlichen Augenschmaus. Und nach so viel Süssem  warteten schliesslich am Ausgang für alle Gummibärli à discrétion: Der süsse Ausgang eines geschmackvollen Abends!

Lust im Mitsingen? Alle Zweit- bis Sechstklässler/innen sind herzlich willkommen. Der Kinder- und Jugendchor probt jeweils Dienstags um 16:20 im Schulhaus Schlossfeld unter der Leitung von Urs Mahnig. Tel: 041 970 46 10 / Mail: info@musikschuleregionwillisau.ch

Fotos: Peter Helfenstein / Urs Mahnig

Grundschulkonzerte Willisau

Eltern, Geschwister, Tanten, Göttis und Bekannte, 400 an der Zahl, sassen oder standen dicht gedrängt im Rathaus. Eingeladen zum traditionellen Schlusskonzert hatte die Grundschule Willisau. Bereits das Orchester mit je über 50 Kindern war beeindruckend, doch nicht minder ihre Spielfreude, ihre musikalisch gestalteten Lieder und das präzise Zusammenspiel von Blockflöte und Xylophon. Fast ging vergessen, dass es sich um Kinder handelte, welche erst ganz am Anfang ihrer musikalischen Ausbildung stehen. Ein echtes Teamwork auch vom Grundschulteam, mit der Direktion und Moderation von Hanni Troxler und Maria Frank und Marta Mahnig am Klavier. Grundschulkonzert

Märtmusig

Wer am 18. Juni am Buuremärt in Willisau einkaufen ging, wurde wie jedes Jahr auf beste Art unterhalten. Verantwortlich waren die Violonistinnen von Nayoung Yoon, die Cellisten von Stefano Zoller und einige Pianisten von Tomasz Trzebiatowski. Für einmal zeigte sich die Sonne, weshalb die Vorträge im Freien stattfinden konnten. Das Publikum genoss die zahlreichen Vorträge, ob solistisch oder im Ensemble.

Fotos: Stefan Tolusso

Jazzmatinée

Die diesjährige Jazzmatinée fand zum ersten Mal in den Räumlichkeiten der Musikinstru-mentensammlung Willisau statt. Die Musikschüler und -schülerinnen konnten vor fast vollem Haus konzertieren und sie taten dies auf beeindruckende  Art und Weise. Zwei Bands gefielen mit sattem Groove, erfrischender Spielfreude und überzeugenden Sängerinnen. Die Schlag-zeugsoli hatten mächtig Drive und eine Interpretation von Adèles "When we were Young" liess  das Original fast vergessen. Stimmungsvoll auch der Auftritt von Back Bone mit ihren Stühlen, musikantische Panflötenvorträge und ein Klaviersolo. Kein Wunder, dass die Stimmung im Saal entsprechend gut war und die Zuhörenden nicht mit Szenenapplaus sparten. - Eine echte Alternative zur Weltmeisterschaft der Schnupfer, welche gleich um die Ecke stattfand. In diesem Sinne: Ein Priis auf unsern musikalischen Nachwuchs.

Kantonal-Jugendmusikfest: Jugendmusik Willisau im 2. Rang

Die 60-köpfige Jugendmusik Willisau unter der Leitung von Gian Walker nahm mit grossem Erfolg am kantonalen Jugendmusikfest in Gunzwil teil. Sie erspielte sich in der Oberstufe / Harmonie den ausgezeichneten zweiten Rang. Den Grundstein zu diesem erfreulichen Abschneiden legte das Ensemble mit "Terra Pacem" von Mario Bürki. Mit hohen 167.5 Punkten honorierte die Jury den ausgeglichenen Klang in den verschiedenen Registern und die präzise und musikalische Umsetzung. Die minimen Unterschiede bei der Punktierung zeigten erneut, wie hoch das Niveau in dieser Kategorie ist. Mit total 164.3 Punkte reichte es bei der Erkürung des kantonalen Festsiegers / Harmonie zudem zum 3. Platz. Herzliche Gratulation allen Beteiligten!

Foto: Carmen Mehr
Foto: Carmen Mehr

Strassenmusik Ettiswil

Verschiedene Instrumente spielten an der Strassenmusik in Ettiswil am 31. Mai auf. Solistisch oder vielfach im Ensemble spielten die Musikschüler und -schülerinnen alles von volkstümlich bis Klassik und von Pop bis Rock. Zum ersten Mal trat eine Ettiswiler Popband auf. Vielleicht machte diese ad hoc Formation damit den Anfang zu einer festen Formation. Schön wärs! Die Zuhörenden freuten sich an den Vorträgen und staunten über die Projektarbeiten der 3. ORST Ettiswil. ... und auch die Wurst schmecke ausgezeichnet!

Konzert Startup Band

Am Mittwoch, 26. Mai konzertierte die Startup Band der Musikschule Region Willisau unter der Leitung von Stephan Schrag. Dabei zeigten die jungen Musikanten, welche in dieser Zusammensetzung erste Ensembleerfahrungen sammeln, bereits erfreuliche Leistungen. Beschwingt erklangen ABBA-Songs wie "Super Trouper" und die Titelmelodie aus "Pirates of the Carribean". Mit ihren "Friends", den noch jüngeren Bläsern, fanden  sie am Schluss des Konzertes zu einem beachtlichen Klangkörper. Schöne Farbtupfer steuerten ein Saxophon-ensemble, The Clarinet Players und die unverwüstlichen Back Bones bei: Eine idealer, jugendlich-beschwingter Auftakt zu einem verlängerten Wochenende!

Schlosskonzert stiess auf grosses Interesse

Aus einem Angebot von nicht weniger als 20 Stunden Musik, dargeboten im Halbstundentakt in 4 verschiedenen historischen Räumlichkeiten des Schloss Wyher, konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auswählen. Bereits bei den Grundschulvorträgen am Morgen waren die Reihen dicht gedrängt, und es sollte so bleiben bis zu den letzten musikalischen Darbietungen um 17:00 Uhr. Und auch die Schlossbeiz hatte alle Hände voll zu tun. Viele positive Rückmeldungen zeigten, dass die über 200 beteiligten Musikschüler und -Schülerinnen Gross und Klein regelrecht in ihren Bann zogen und auf vielfältige Art und Weise  zu faszinieren vermochten.

Der Aufwand in musikalischer und organisatorischer Hinsicht war für alle Beteiligten gross. So geht ein riesiger Dank an die musizierenden Schüler und die Lehrpersonen, welche musikalisch und organisatorisch viel dazu beitrugen, dass das Schlosskonzert 2016 zu einem eigentlichen Highlight wurde. Das grosse Interesse der Bevölkerung freute alle Mitwirkenden.

                                                                                                                      Fotos: Herbert Laubacher

Jugendstreichorchester JSOLL in Concert

Starke Celli- und Geigensoli, tolle Arrangements und grosser Applaus: Der Auftritt des Jugendstreichorchesters Luzerner Landschaft JSOLL bereitete dem Publikum grosse Freude.

Los ging es mit Barock: Das Gesamtorchester spielte eine arrangierte Adaptation von Händels Wassermusik und die 52 Kinder und Jugendlichen zeigten bereits ein erstes Mal die geballte Kraft ihrer Instrumente. Die jüngeren samt Solistinnen trumpften unter der Leitung von Angelika Büeler mit einem Concertino von JB. Bréval auf. Da viele das erste Mal im Lager waren, verdient ihre Leistung grossen Respekt. Das 20. Jahrhundert bespielten die älteren Mitglieder, dirigiert von Carmen Angst mit der "Simple Symphony" von B. Britten. Das rhythmisch anspruchsvolle Werk forderte das Orchester, das seine Aufgabe sehr gut meisterte. Speziell im zweiten Satz sprang das Thema wunderbar zwischen den verschiedenen Stimmen hin und her. Dirigiert von Stefano Zoller zeigten Orchester und Solistinnen beim Cellokonzert von C. D. von Dittersdorf ihr Können. Doch auch das 21. Jahrhundert war mit Stücken, allesamt von Stefano Zoller arrangiert, bestens vertreten. Ob mit rockigen Tönen der 18-köpfigen Cello-Mannschaft oder mit dem Song "Crystallize", Orchester und Solistinnen wussten zu überzeugen.

 

Seit bereits 20 Jahren gibt es das JSOLL, damals von Ushma A. Baumeler initiiert. Schön, dass es noch heute dank engagierten Musiklehrpersonen weiterexistiert.

Text / Fotos: Daniela Rölli / Urs Mahnig

 

Instrumentenparcours 2016

Die Musikschule Region Willisau organisierte zwei Instrumentenparcours. Der Parcours in Ettiswil vom 9. März war schulintern, derjenige vom Samstag, 5. März  für bisherige und angehende Musikschüler/innen und deren Eltern gedacht. Um 09:30 stellte sich im Schulhaus Schlossfeld die instrumentale Grundschule vor. Danach gab die Startup Band unter der Leitung von Stephan Schrag einige Kostproben ihres Könnens. Zwischen 10.00 Uhr und 11.30 Uhr konnten sämtliche Instrumente der Musikschule unter kundiger Mithilfe der Lehrpersonen ausprobiert werden.

Weihnachtskonzert in Willisau

Ein Blechbläserquintett eröffnete das Konzert mit festlicher alpenländischer Weihnacht-smusik. Von der Empore entfaltete sich der getragene Klang in der ganzen Kirche. Ein schöner Kontrast war das folgende Gitarrenensemble. Mit getragenem Ton spielten zwei Querflötistinnen klassische und traditionelle Stücke mit Orgelbegleitung. Majestätisch dann das 14-köpfige Klarinettenensemble mit einer kleinen klassischen Suite.

Nun stellen sich der Kinder- und Jugendchor und Sparkling mit einem Begleitorchester, bestehend aus Violinen, Blockflöten und Klavier, auf. Sowohl beim traditionellen "Zu Bethlehem geboren" wie auch  beim Gospel "Hear Me Pray" entwickelte sich ein schönes Zusammenspiel zwischen Gesang und Instrumentalmusik. Abwechslung ergab sich durch die unterschiedlichen Besetzungen. So dominierten einmal die sauber intonierenden Singstimmen, ein andermal das Gesamtensemble mit hellem Blockflöten- und warmem Streicherklang. Dazwischen spielte ein Perkussionensemble  ein perlendes "Let It Go" und das Streicherensemble mit bereits beachtlicher mozärtlicher Leichtigkeit das Thema aus der Sinfonie Nr. 40. Das Publikum lauschte aufmerksam und sparte nicht mit herzlichem Applaus.

Adventskonzert in Ettiswil

Äusserst vielfältig gestaltete sich das Adventskonzert in Ettiswil. Vor einer rekordverdächtigen Kulisse waren die Blech- und Holzbläserensembles prominent vertreten. Sie spielten vor allem neuere Weihnachtslieder wie "Rudolph, the Red Nosed Reindeer" oder "Santa Claus Is Coming To Town". "Oh Happy Day" intonierten die Saxophonisten und eine kleine klassische Suite die 14 Klarinettisten. Mit lüpfigen Stücken gesellten sich ein Schwyzerörgeliensemble und mit einem "Joyfull Rock" die Perkussionistinnen dazu. Passend zu Weihnachten sang ein Gesangsensemble Lieder aus "Les Choristes" und ein ad hoc Chor Songs der Schwiizer Goofe. Gitarristen, Pianisten und eine Violinisten rundeten das gehaltvolle und gut vorbereitete Konzert ab. Mit einem Wiehnechtsguezli  und einer Vielzahl von musikalischen Eindrücken machen sich die begeisterten Zuhörer und Zuhörerinnen auf den Heimweg.

10. Solo- und Ensemblewettbewerb            vom 21. November 2015

Strahlende Sieger und Siegerinnen, Klassik, Jazz und Volkstümliches, variantenreiche Darbietungen, feine Kuchen, Hot Dog für alle Beteiligten, eine kompetente Jury, vortreffliche Klavierbegleitungen, groovige Bands, ein Preisträgerkonzert als Highlight, entspannte Stimmung in der Musikbar, ermunternde, nicht selten begeisterte  Rückmeldungen, ein aufmerksames und gut gelauntes Publikum: Die Jubiläumsausgabe des Solo- und Ensemblewettbewerbs 2015 hatte es in sich. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden,  Lehrpersonen, Sponsoren und Inserenten.

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Wettbewerb2015MSRWRanglisteKat1 pro Inst
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Fläschesepp lernt fliegen            Kinderkonzert mit Startup Band

Wer kennt sie nicht, den Fläschesepp mit seiner  Hanni, welche Jahr für Jahr am Kinderkonzert der Stadtmusik für Klamauk und viel Gelächter sorgen. Einmal verschlief er seinen Auftritt, kürzlich wurde es gar auf den Mond geschossen. Alle waren darum gespannt, wie Hanni mit ihrem Plaggeist dieses Jahr zurecht kommen würde. Doch zuerst wurden die beiden unter tosendem Applaus der vielen jungen Zuhörer und Zuhörerinnen auf einer Geburtstagstorte in die Festhalle chauffiert. Schliesslich war es das 10. Kinderkonzert. Eben zu diesem Geburtstag schaffte sich die Beginnersband ein farbenfrohes T-Shirt an und gab sich einen neuen Namen. Startup Band heisst die rund 30-köpfige Formation unter der Leitung von Stephan Schrag in Zukunft. Ihr Auftritt war in der Tat jubiläumswürdig. Die Fortschritte der jungen Musikanten und Musikantinnen waren beträchtlich. Erfreulich auch, wie souverän die einzelnen Register ihre solistischen Auftritte meisterten. Doch nicht nur musikalisch glänzte die Nachwuchsformation. Auch ihr rotes T-Shirt mit dem neuen Logo wirkte erfrischend! Erfrischend auch die ulkigen Szenen, welche sich Hanni und Sepp lieferten. Als schliesslich ihr Sepp - mit einer Überdosis Ballone - Richtung Festhallendiele entschwand, gab es kein Halten mehr! Dass das Kinderkonzert zu einem eigentlichen Runner wurde, ist nicht zuletzt der Stadtmusik zu verdanken, welche einzelne kindgerechte Stücke ins Programm einstreute.

Gelungener Einstand mit "Best of" in Concert

Bilder Alina Bossert          

Am Samstag, 7. November gastierte die Jugendmusik Willisau zum zweiten Mal im Zeughaus, dieses Jahr mit ihrem neuen Dirigenten Gian Walker. Eine ganze Reihe Ohrwürmer umfasste das Programm. Polos "Alperose" durfte dabei ebenso wenig fehlen wie Leonard Cohens "Halleluja" oder der unverwüstliche Heimweh-Song von Plüsch. Knapp 3 Monate hatten die Jungmusikanten und ihr neuer Dirigent Zeit, an den Stücken zu feilen - das Resultat durfte sich nach so kurzer Zeit sehen und hören lassen. Da waren einmal nicht weniger als 16 Neumitglieder, welche das Blasorchester zu einem imposanten Ensemble machten. Da waren aber auch 55 Perkussionisten und Bläserinnen, welche die unmissverständliche Taktsprache ihres Dirigenten schon gut umzusetzen verstanden. Dies und die launige Moderation von Hanni Troxler machten dieses Konzert zu einem jugendlich-erfrischenden Konzertabend. Der  Funke sprang auf das Publikum über - Schön, dass die Weichen so gestellt sind, dass  musikalisch zwischen Blasmusikanten und Dirigent auch in Zukunft  die Funken sprühen werden. Für ein erstes Feuerwerk war jedenfalls schon mal gesorgt!